Im Kranzberger Gemeinderat wurde die gesetzlich vorgeschriebene kommunale Wärmeplanung heftig kritisiert und vorerst aufgeschoben. Mehrere Gemeinderäte lehnen die Maßnahme als zu teuer und unnötig ab und wollten sogar demonstrativ dagegen stimmen, obwohl Fördermittel verloren gehen könnten. Die Bürgermeisterin und Verwaltung verwiesen hingegen darauf, dass es sich um eine gesetzliche Pflicht handelt. Am Ende einigte sich das Gremium darauf, die Entscheidung zunächst zu vertagen (siehe Artikel im Merkur: „Schimpftiraden auf Wärmeplanung im Kranzberger Gemeinderat“).
Aus Sicht der Grünen Gemeinderatsfraktion ist der den Kommunen entstehende Kostenaufwand durchaus beträchtlich und bedauerlich. Dennoch handelt es sich um ein gültiges Gesetz, das von unserer demokratisch gewählten Regierung erlassen wurde. Das Ignorieren dieses Gesetzes durch ein kommunales Gremium ist aus unserer Sicht ein falsches Signal.